Miete eintreiben – Inkasso hilft traditionell, wenn es darum geht, säumige Mieter zur Zahlung zu bewegen. Die meisten Vermieter setzen seit Jahren auf einen verlässlichen Partner im professionellen Forderungsmanagement & haben damit einen zuverlässigen Plan B, wenn Mieten nicht rechtzeitig bezahlt werden. In diesem Blogbeitrag zeigen wir, welche Rolle das passende Inkasso Büro für Vermieter heute spielt und welche Leistungen modernes Forderungsmanagement abdeckt.

 

Der klassische Fall, in dem ein Dienstleister für Inkasso beauftragt wird, kommt selbstverständlich auch heute noch vor: Eine (oder mehrere) Mietzahlungen bleiben aus, der Mieter reagiert nicht auf Mahnungen des Vermieters & die Sache geht an einen Spezialisten im Forderungsmanagement über. Das vorgerichtliche Inkasso läuft an, der Mieter wird zur Zahlung bewegt und der Fall wird erfolgreich abgeschlossen.

Die Realität, insbesondere im Lichte von Corona-Pandemie & Inflation, zeigt jedoch, dass die Rolle eines Inkassodienstleisters für Vermieter heute meist eine andere ist. Im Zentrum des Forderungsmanagements steht die Vermittlung einer passenden Zahlungslösung.

Miete eintreiben: Inkasso als Vermittler

Unter dem Stichwort Mediativinkasso treten Inkassodienstleister heute eher als Vermittler auf. Die Zeiten, in denen ein Inkasso Büro als knallharter Schuldeneintreiber dastand, gehören der Vergangenheit an.

Speziell beim Miete eintreiben agieren Inkassounternehmen in einem sehr sensiblen Umfeld. Für den Auftraggeber (den Vermieter) steht nämlich im Zweifel nicht nur ein offener Posten im Feuer, sondern auch die Aufgabe, einen passenden Nachfolgemieter zu finden, sollte sich das Mietverhältnis nicht aufrechterhalten lassen. Der Schuldner (der Mieter) muss auf der anderen Seite nicht nur die Miete aufbringen, sondern müsste ggf. auch eine neue Wohnung finden – ebenfalls keine besonders erstrebenswerte Aussicht.

In diesem Spannungsfeld nun agieren moderne Inkassodienstleister als Vermittlungsinstanz.

Es geht dann selbstverständlich auch weiterhin darum, die offene Mietzahlung zu realisieren und an den Vermieter auszubezahlen. Daneben stehen aber auch der Erhalt des Mietverhältnisses und die Deeskalation der Situation auf der To-do-Liste.

Ganz konkret geht es um Ratenzahlungen, ggf. eine (anteilige) Stundung kommender Mietforderungen oder sogar eine vorübergehende Reduktion der Mieten. Zielsetzung ist immer, eine Zahlungslösung herbeizuführen, die Schuldner (Mieter) vor einer Überschuldung schützt und gleichzeitig Vermietern zu ihren berechtigten Ansprüchen verhilft.

Miete eintreiben: Inkasso schafft klare Verhältnisse

Geht ein Mietverhältnis tatsächlich in die Brüche, stehen im Inkasso meist mehrere Aufgaben an:

    • Miete eintreiben
    • Neue Adresse des Schuldners ermitteln
    • Ein vorgerichtliches Inkasso durchführen
    • Ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten
    • Die Forderungstitulierung forcieren
    • Geeignete Vollstreckungsmaßnahmen ergreifen
    • Titulierte Forderungen in der Langzeitüberwachung verwalten

Durch diese klare Struktur macht Inkasso das Miete eintreiben zu einem klar strukturierten Prozess. Das steigert die Erfolgsaussichten geschädigter Vermieter ganz enorm! Zudem sind auch notwendige Aufgaben, wie die Adressermittlung (ohne postalische Adresse eines Schuldners geht gar nichts) integriert, sodass Gläubiger eine Art Rundum-Sorglos-Paket im Forderungsmanagement für unbezahlte Mieten bekommen.

Miete eintreiben: Inkasso vermeiden & selber proaktiv agieren

Trotzdem ist Inkasso in den meisten Fällen für Vermieter eher die letzte Option. Und das hat einen sehr guten Grund: Normalerweise gründen Mietverhältnisse auf gegenseitigem Vertrauen.

Vermieter kennen ihre Mieter und andersherum. Wer sich (auch und gerade, wenn Mieten ausbleiben) zuallererst darauf besinnt, ist sicherlich gut beraten. Wer bei seinem Mieter nachfragt, ein offenes Ohr hat und womöglich selbst eine Lösung anbieten kann, zahlt auf das Mietverhältnis ein.

Insbesondere langjährige Mieter, die sonst immer pünktlich bezahlt haben, setzen eine Mietzahlung ja nicht grundlos aus. Aus der Praxis in der Kommunikation mit solchen Mietern wissen wir, dass hier immer eine Geschichte dahintersteckt und sich solche Mieter meist schämen. Aus Scham wird dann nicht kommuniziert und eine Spirale kommt in Gang, die sich über ein einfaches Telefonat hätte verhindern lassen.

Womöglich finden Sie es ungewöhnlich, in diesem Blogbeitrag einen Ratschlag dazu zu lesen, wie sich eine Zahlungsstörung verhindern bzw. auflösen lässt. Doch in Wahrheit hat natürlich kein seriöser Inkassodienstleister ein Interesse daran, eine treue Mieterin mit knapper Rente zu verfolgen.

Unsere Erfahrung zeigt: Gegenseitige Offenheit & Verständnis führen meist eher zum Ziel als eine knallharte Verfolgung. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn die Vorgeschichte einer Vermietung dies auch hergibt!

In allen anderen Fällen stehen wir als Vermittler & Partner im Forderungsmanagement für offene Mieten immer gern an Ihrer Seite

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