Zwangsvollstreckung

Zwangsvollstreckung

18. Dezember 2013
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Wenn eine Kunde einfach nicht bezahlt kann die Zwangsvollstreckung veranlasst werden. Viele scheuen diesen Schritt, da sie fürchten den Kunden endgültig zu verlieren. Das muss jedoch nicht sein. Lesen Sie warum. Außerdem: Was ist eine Zwangsvollstreckung genau? Wann und wie kann sie veranlasst werden und wie läuft sie ab?

Außenstände von Kunden sind für viele Unternehmen ein großes Problem, da sie sich direkt auf die Liquidität auswirken. Wenn Ihnen als Gläubiger nach einem gerichtlichen Mahnverfahren ein Schuldtitel zugesprochen wird, können Sie die entsprechenden Zahlungen im Rahmen eines Vollstreckungsverfahrens erzwingen. Soweit kommt es in der Praxis leider häufiger.

Außenstände einzufordern verlangt Zeit und Geduld, es sind zudem besondere rechtliche Kenntnisse notwendig und das Verhältnis zum Kunden wird auf eine äußerst harte Probe gestellt.

Als Inkassounternehmen kümmern wir uns deshalb für Sie darum, im Rahmen von Zwangsvollstreckungen einen möglichst großen Teil Ihrer Außenstände einzutreiben. Mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers oder durch die Lohn- und Girokontopfändung beim zahlungsunwilligen Schuldner ist es schließlich möglich, die ausstehenden Summen zu sichern, damit Ihre Liquidität langfristig nicht leiden muss.

Nach Auftragsannahme veranlassen wir zu diesem Zweck die nötigen Maßnahmen, um Ihre Ansprüche durchzusetzen. Dabei sorgen wir natürlich dafür, dass alle Aspekte rechtlich einwandfrei ablaufen. Gleichzeitig agieren wir sozusagen als neutrale Instanz zwischen dem Schuldner und Ihnen als Gläubiger. Sie müssen sich also weder um die Organisation der nötigen Maßnahmen noch um teils heftige emotionale Reaktionen des Schuldners kümmern, die im Laufe eines solchen Verfahrens auftreten können.

Voraussetzung

Als Voraussetzung für eine privatrechtliche Einzelzwangsvollstreckung ist zunächst einmal der Vollstreckungstitel entscheidend, der dem jeweiligen Schuldner vom Gericht zugestellt wird; danach erhält der Gläubiger die vollstreckbare Ausfertigung mit Vollstreckungsklausel und Zustellungsnachweis.

Voraussetzungen für ein rechtlich korrektes Vollstreckungsverfahren sind
1. Titel
2. Klausel und
3. Zustellung

Geld zurück und den Kunden verloren? Nein, die Erfahrung zeigt oft positive Entwicklungen!

Um eine möglichst zügige Bearbeitung jedes einzelnen Falles sicherzustellen, handeln wir nach Auftragseingang schnell und verschicken individuelle Anschreiben. Vielen Schuldnern wird jetzt erst der Ernst ihrer Lage klar. Dadurch sorgen wir zum einen dafür, dass Sie schon nach kürzester Zeit einen gewissen Zufluss an Liquidität verzeichnen können. Abgesehen davon profitieren Sie auch davon, dass wir als außenstehender Dritter unabhängig von den bisherigen Geschäftsbeziehungen agieren können. Ihre bisher gewachsene Beziehung zu einem Kunden wird also geschont, schließlich kann auch ein ehemaliger Schuldner später eventuell wieder zu einem geschätzten Kunden werden.