Verjährung zum Jahresende 2016

Verjährung zum Jahresende 2016

5. September 2016
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Nicht nur das Jahr 2016 neigt sich schon wieder dem Ende zu, auch für so manche Forderung droht ein unrühmliches Ende, nämlich die Verjährung zum Jahresende.

Foto by Peter Freitag pixelio.de

Ende des Jahres herrscht bei deutschen Gerichten Hochbetrieb. Der Grund: Mit Ablauf des 31. Dezember verjähren die Zahlungsansprüche des täglichen Geschäftsverkehrs aus dem Jahr 2013. Um kein Geld zu verlieren, sollten Sie schon jetzt Ihre offenen Forderungen auf diesen Stichtag hin prüfen.

Die regelmäßige Verjährungsfrist (§ 195 BGB), für alle Ansprüche des täglichen Lebens, die nicht anderweitig geregelt sind, beträgt 3 Jahre. Diese Frist gilt zum Beispiel für Forderungen, Kaufverträge oder Mietzahlungen.

 

 

Unser Rat:

Droht die Forderung zu verjähren, können Sie dies durch Beantragung und Zustellung eines gerichtlichen Mahnbescheides vor dem 31. Dezember 2016 verhindern, die Verjährung wird gehemmt. Die Verjährungsfrist beginnt neu, wenn Zwangsvollstreckungsmaßnahmen vorgenommen oder beantragt sind. Auch ein schriftliches Eingeständnis oder eine Teilzahlung des Schuldners lässt die Verjährungsfrist neu beginnen.

Entgegen der allgemeinen Auffassung hemmen außergerichtliche Mahnungen (z.B. durch Ihre Buchhaltungsabteilung oder den Anwalt) die laufende Verjährung nicht.

RechnungsstapelDie wichtigsten Verjährungsfristen im Überblick finden Sie auf unserer Homepage unter dem Punkt Mandantenservice – Verjährungsfristen. Wenn Sie sich unsicher sind, wann Ihre Rechnung verjährt, können Sie auf unserer Homepage unter dem Punkt Mandantenservice – Verjährungsrechner die Verjährungsfrist für Ihre Rechnungen kontrollieren.

Sollten Sie bei Ihren noch offenen Rechnungen fündig geworden sein, verlieren Sie keine Zeit mehr und erteilen uns online einen Auftrag! Wenn Sie schon Ihre Zugangsdaten haben, loggen Sie sich einfach im Kunden-Login ein.

Wir kümmern uns um eine fristgerechte Hemmung der Verjährung durch Beantragung des Mahn- und Vollstreckungsbescheides oder erreichen durch persönlichen Kontakt mit dem Schuldner eine Teilzahlung und somit den Neubeginn der Verjährung.

 

IGP Inkasso unterstützt auch Sie bei der Realisierung Ihrer offenen Posten:

So versuchen wir Ihr Geld einzutreiben:

  • – der Schuldner wird von uns schriftlich und telefonisch angemahnt
  • – angemessene Ratenangebote werden dem Schuldner unterbreitet
  • – geschultes Fachpersonal versucht im persönlichen Gespräch Lösungen zu finden
  • – sollte das außergerichtliche Inkasso ohne Erfolg geblieben sein, unterstützen wir Sie natürlich auch im gerichtlichen Inkasso.

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns unter der kostenlosen Informationshotline 0800 – 8008448 an oder informieren Sie sich auf unserer Homepage.