IGP Inkasso Titelüberwachung

Titelüberwachung

Titulierte Forderungen verjähren erst nach 30 Jahren – und bleiben durchsetzbar.
Mit lückenlosem Titel- und Schuldnermonitoring erkennen wir, wann sich Maßnahmen lohnen. So sichern wir Ihre Ansprüche strategisch und mit langem Atem.

Titelüberwachung schnell erklärt

Eine Titulierung - gleich auf welchem Wege - sorgt dafür, dass Gläubiger einen gesicherten Rechtsanspruch auf ihre Forderung haben. Die Forderung selbst ist damit aber noch nicht bezahlt.

Genau wie im vorgerichtlichen Inkasso geht es in der nachgerichtlichen Arbeit an titulierten Forderungen darum, am Ball zu bleiben, die Bonität des Schuldners kontinuierlich zu überwachen und dann im richtigen Moment mit der richtigen Maßnahme in die Zwangsvollstreckung einzusteigen.

Umgang mit titulierten Forderungen

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nachgerichtliche Realisierung

Zeit schafft Chancen

Bei den meisten titulierten Forderungen hat bereits mindestens eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme stattgefunden und zwar direkt nach der Titulierung. Bei einer zügigen Nachverfolgung eines offenen Postens bedeutet das, dass etwa 9 Monate vergangen sind, vom Forderungsausfall bis zur Titulierung und der ersten (und wahrscheinlich auch einzigen) Maßnahme in der Zwangsvollstreckung.

Und wenn solche Titel nun an IGP Inkasso übergeben werden, liegen sie in der Regel schon einige Zeit. Doch genau das kann oft ein Vorteil sein:

 

  1. ist nach 2 Jahren die Frist zur erneuten Abgabe der Vermögensauskunft abgelaufen und somit steht das volle Instrumentarium der Zwangsvollstreckung wieder zur Verfügung.
  2. sind Schuldner nach mehreren Jahren oft wieder liquide
  3. haben sich die Lebensumstände der meisten Schuldner nach Jahren so sehr verändert, dass nun völlig andere Maßnahmen (bspw. eine Lohnpfändung) möglich sind.

Pfändungsmaßnahmen

Die Taschen- oder Sachpfändung, bei der der Gerichtsvollzieher tatsächlich vor der Haustür des Schuldners steht, ist in der praktischen Vollstreckungsarbeit eher die Ausnahme. Aussichtsreicher sind sogenannte Drittschuldnerpfändungen:

Lohnpfändung / Gehaltspfändung: Sie richtet sich direkt an den Arbeitgeber eines Schuldners und greift auf den pfändbaren Anteil seines Arbeitslohns zu.

Kontopfändung: Sie richtet sich an die Bank eines Schuldners und führt dazu, dass sein Konto gesperrt wird. Ab diesem Zeitpunkt kann ausschließlich an IGP Inkasso als Pfändungsberechtigten überwiesen werden.

Steuerpfändung: Mit ihr lässt sich direkt auf mögliche Steuerrückzahlungen zugreifen – diese fließen dann nicht mehr an den Schuldner, sondern an den Pfändungsberechtigten.

Andere Maßnahmen der Zwangsvollstreckung

Alternativ zu solchen Pfändungsmaßnahmen stehen auch die Abgabe der Vermögensauskunft oder sogar die Verhaftung eines Schuldners als Zwangsvollstreckungsmaßnahmen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um strategische Maßnahmen, die im Verlauf einer nachgerichtlichen Realisierung je nach Sachlage zum Einsatz kommen.

Erfolgsaussichten in der Titelüberwachung

Wer offene Forderungen ins Inkasso gibt und dann "nur" einen Titel erwirkt, ist manchmal frustriert - einerseits verständlich. Jedoch sind 30 Jahre eine lange Zeit, in der sich die Lebensumstände vieler Schuldner radikal verändern!

30 Jahre Gültigkeit bei Titeln!

30 Jahre sind eine lange Periode, in der sich vieles ändern kann. Häufig kommen gerade junge Schuldner im Verlauf ihres Lebens doch zu Geld, auf das sich dann über eine strategisch sinnvolle Zwangsvollstreckung zugreifen lässt:

Vermögenszuwachs durch Erbschaft: Ein plötzlicher Nachlass kann Pfändungsansprüche realisierbar machen.

Eheschließung: Gemeinsame Haushaltsführung und finanzielle Stabilisierung können neue Zugriffsmöglichkeiten eröffnen.

Qualifikation & Arbeit: Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein fester Job verbessern langfristig die wirtschaftliche Lage.

Geldgewinn: Ob Lotterie, Glücksspiel oder Zufall – unerwartete Geldzuflüsse kommen vor.

Schenkung: Auch private Geldgeschenke können pfändbar sein, wenn sie nicht durch Freibeträge gedeckt sind.

Was noch vor Jahren aussichtslos und uneinbringlich war, hat sich oft durch Veränderungen im Leben des Schuldners zum Guten gewendet. Sei es eine neue Partnerschaft, eine neue Arbeitsstelle oder manchmal auch die dazugewonnene Reife oder Lebensauffassung. Niemand kann die Entwicklung der finanziellen Verhältnisse eines Schuldners vorhersehen, deshalb ist es so entscheidend, am Ball zu bleiben, um auch im langfristigen Forderungsmanagement erfolgreich zu sein und Ansprüche zu verfolgen!

IGP Inkasso Titelüberwachung

„Ich habe da noch alte Titel im Schrank …“ – Dann wird es Zeit zu handeln.
Ob eigene Altbestände oder neue Forderungen: Wir übernehmen die Titelüberwachung und prüfen Realisierungsmöglichkeiten mit Ausdauer und System.
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