Studie unter Schuldnern vergibt gute Noten für Inkassounternehmen

Studie unter Schuldnern vergibt gute Noten für Inkassounternehmen

15. November 2016
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Studie vergibt gute Noten für Inkassounternehmen

Eine Studie zeigt, dass Inkassounternehmen der zum 01. November 2014 um Paragraph 11a eingeführten Erweiterung des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) nachkommen. Diese sieht umfassenden Darlegungs- und Informationspflichten für Inkassounternehmen vor.
Inkassostudie

Original by Jorma-Bork / pixelio.de

Darlegungs- und Informationspflichten erfüllt

Zu 100 Prozent wird der Auftraggeber benannt – in 99 Prozent der Fälle nennen die Inkasso-unternehmen den Forderungsgrund. Auch das Vertragsdatum wird in 91 Prozent der Fälle konkret angegeben bzw. werden andere Informationen, wie z. B. Buchungs- oder Rechnungsdatum, mit denen der Schuldner die Forderung auf Anhieb versteht, genannt.

Schreiben verständlich und korrekt

93 Prozent der Schuldner verstehen laut Studie ohne weiteres, was das Inkassounternehmen von ihnen möchte. Die für den Schuldner wichtigen Informationen wie der Grund der Forderung, Auftraggeber, Vertragsdatum und -gegenstand sind auf über 90 Prozent der Schreiben ersichtlich. In 94 Prozent der Fälle geben die Unternehmen sogar konkrete Rechnungsdaten an, obwohl hierzu keine gesetzliche Verpflichtung besteht.

Inkassovergütung absolut rechtskonform
Inkassokosten unter der Lupe

Original by Jorma-Bork / pixelio.de

Die Studie betrachtete ebenfalls die von den Inkassounternehmen geltend gemachte Vergütung: Diese halten sich demnach an den im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) festgelegten Schwellenwert von maximal 1,3 RVG-Gebühr. Sie agieren damit absolut rechtskonform.

Die Bewertung der Studienfragen wurde unter reellen Marktbedingungen durchgeführt. Insofern dienten tatsächlich versendete Inkassoschreiben als Datengrundlage. Gegenstand der Studie waren sowohl Schreiben von Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Inkasso- Unternehmen als auch Nicht-Mitgliedsunternehmen sowie Rechtsanwaltskanzleien, die Inkassodienstleistungen erbringen. Schreiben ausländischer Inkassounternehmen wurden mangels hinreichender empirischer Daten nicht näher ausgewertet. Es wurde ein möglichst großes Panel von Privatpersonen aus Deutschland angefragt. Um die Teilnahmebereitschaft der potentiellen Studienteilnehmer und somit den Durchführungserfolg der Studie einschätzen zu können, wurden 37.500 verschiedene Privatpersonen in ganz Deutschland befragt. Nach einer Feldzeit von einem Monat konnten und wollten sich 425 Teilnehmer an der Hauptstudie beteiligen. Datenschutzrechtlich relevante Informationen im Mahnschreiben wurden von den Teilnehmern selbstständig geschwärzt und das Schreiben als Kopie samt ausgefülltem Fragebogen eingereicht. Insgesamt konnten 224 vollständige Schreiben und ausgefüllte Teilnehmerfragebögen in die Gesamtstichprobe eingehen. In das Ergebnis der Studie flossen sowohl die Auswertung der Teilnehmerfragebögen als auch die inhaltliche Auswertung der eingereichten Mahnschreiben ein.

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