Inkasso für die öffentliche Hand / Kommunen

Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Kassen, der abnehmenden Zahlungsmoral der Bürgerinnen und Bürger, dem ständigen Aufgabenwachstum unserer Kommunen und den sich ständig verändernden rechtlichen Rahmenbedingungen kommt einem professionellen Forderungsmanagement immer mehr Bedeutung zu. Der Haushaltsgrundsatz der rechtzeitigen und vollständigen Einnahmebeschaffung ist einer der zentralen Grundsätze der kommunalen Haushaltsführung. Er soll sicherstellen, dass die Kommunen ihre vielseitigen Aufgaben durch eine stabile Einnahmesituation auf Dauer vollumfänglich erfüllen können.

Zwar ist die Finanzpolitik eine hoheitliche Aufgabe, trotzdem ist es rechtlich durchaus möglich, private Inkassounternehmen einzuschalten, um die Landeskasse aufzufüllen. Die öffentliche Hand unterscheidet grundsätzlich zwischen 2 Kategorien Ihrer Forderungen: Privatrechtliche Forderungen diese können problemlos an Inkasso-Unternehmen ausgelagert werden und öffentlich-rechtliche Forderungen mit hoheitlichem Charakter, welche strengen Richtlinien des Datenschutzes unterliegen, da sie sensible Informationen zum Schuldner enthalten.

Was sind privatrechtliche Forderungen?

Bei privatrechtlichen Forderungen liegt immer ein privates Rechtsverhältnis zugrunde. Hierzu zählen z. B.

  • Forderungen aus dem Verkauf von Grundstücken,
  • Miet- und Pachtausfälle,
  • Eintrittsgeldern und
  • Unterhaltsvorschüsse vom Jugendamt.

Bei privatrechtlichen Forderungen stehen uns von Beginn an alle Möglichkeiten des professionellen Forderungsmanagement zur Verfügung, so dass wir so sensibel wie möglich und so konsequent wie nötig versuchen werden, Ihre Zahlungsziele durchzusetzen.

Was sind öffentlich-rechtliche Forderungen?

Der überwiegende Teil der kommunalen Forderungen ist öffentlich-rechtlich begründet. Dazu zählen z. B.

  • die Gebühren und Beiträge,
  • die kommunalen Steuern (z. B. Gewerbe-, Hunde-, Vergnügungssteuer, Grundsteuer A, Grundsteuer B),
  • die Forderungen aus Transferleistungen und
  • sonstige öffentlich-rechtliche Forderungen (z. B. Kostenerstattungen, Bußgelder aus Verkehrsordnungswidrigkeiten, Säumniszuschläge).

IGP Inkasso unterstützt Sie für öffentlich-rechtliche Forderung als Verwaltungshelfer. Durch die Überwachung befristet und unbefristet niedergeschlagener Forderungen können wir Ihre Außenstände auch Monate oder Jahre nach der ursprünglichen Fälligkeit noch realisieren. Häufig ändert sich die finanzielle Situation des Schuldners im Laufe der Zeit, so dass Forderungen auch nach Jahren noch realisiert werden können – auch bei niedergeschlagenen Forderungen. Die Einhaltung von Datenschutzgesetzen, sowie aller weiterer gesetzlicher Vorgaben wird selbstverständlich gewährleistet. In der Funktion des Verwaltungshelfers gibt IGP Inkasso den Fall bei notwendigen hoheitlichen Maßnahmen wie beispielsweise Zwangsvollstreckung an die öffentliche Hand zurück.

Unser Leistungsangebot als Verwaltungshelfer:
  • Schriftliche und telefonische Kontaktaufnahme mit dem Schuldner
  • Vereinbarung von Ratenzahlungen
  • Überwachung von Zahlungseingängen
  • Adressermittlung
  • Bonitätsprüfung
  • Langzeitüberwachung